Der Leitartikel hebt die Verwendung unserer Falcade HO3-Geländer für den Abschnitt der neuen ‚Ciclovia del Sole‘ (Radweg der Sonne) hervor, die gerade im Stadtgebiet von Bologna auf der historischen Bahnstrecke angelegt wird. Neben dem Überbau wurden auch die historischen Brücken unter Berücksichtigung von Umwelt, Dauerhaftigkeit und Sicherheit saniert.
Die Cortensafe-Geländer wurden für einen Eingriff von großem technischem und kulturellem Wert ausgewählt: Der Eingriff heißt „Rückgewinnung und Sanierung der Eisenbahnlinie Bologna-Verona“, ein territoriales Erneuerungswerk, das von der Großstadt Bologna geleitet wird und Teil des größeren Projekts der Ciclovia del Sole ist: Es sollen vier Regionen durchquert werden, ein grundlegendes Stück des neuen grünen Europas.
Diese Route umfasst insgesamt ca. 46 km und konzentriert sich auf die Sanierung der historischen Eisenbahnlinie Bologna-Verona und ihre Umwandlung in einen Radweg: ein in 5 Lose aufgeteiltes Projekt, das Gebiete von großem landschaftlichen und naturalistischen Wert durchquert und sich durch erhebliche technische Komplexität auszeichnet.
Eine der Leitlinien des Projekts war eben die der bestmöglichen Einfügung des Werks in den Kontext der (insbesondere grünen) Flächen. Daher auch Projekt-Entscheidungen wie der Belag mit freiliegendem Porphyrkies sowie eben die Geländer aus Cortenstahl.

Insbesondere bei den Brücken kamen unsere Lösungen zum Einsatz, weil sie nicht nur perfekt in die umliegende Landschaft, sondern vor allem auch in die historische Eisenbahninfrastruktur passen, die zu einem großen Teil aus (saniertem) Metallbau besteht. Nicht unwichtige Aspekte: die Dauerhaftigkeit von Cortenstahl und die Tatsache, dass er keine Wartung benötigt.
Technischer Prüfstand

Die für die ‚Ciclovia del Sole‘ gelieferten Geländer gehören zur Gruppe Falcade HO3 und wurden auf einer Gesamtlänge von ca. 1.300 lfd. Metern in zwei Typen unterteilt: Diejenigen mit einer Höhe von 1,50 m gemäß dem Ministerialerlass 257 aus dem Jahr 1999 wurden auf den Brücken installiert, die mit einer Höhe von 1,10 m hingegen auf den Zufahrtsrampen.
Der Artikel hebt insbesondere die Ramm-Systeme hervor, die in diesem speziellen Fall hinsichtlich der Stützarten diversifiziert sind: mit angeschraubter Platte auf den Brücken (auf Stahlbasis), mit UNP-Profilen, die mit einer Pfahlramme auf den Zufahrtsrampen eingerammt werden.
„Was letztere betrifft“, bemerkt Manuel Cracco von Cortensafe, „so war dieser Eingriff für uns ein Testfall: Bisher sahen unsere Zäune ein solches Verbindungssystem vor, während die Geländer notwendigerweise Betonstützen hatten. Die Arbeit auf diesem Terrain, sowohl in Bezug auf das Design als auch auf die Konstruktion, hat es uns ermöglicht, zu einer direkten, technischen Ad hoc-Einrammlösung zu kommen, und zwar auch für die Geländer, die wir dann standardisiert haben.“
Quelle: „leStrade“ 1562, November 2020