Das italienische Ministerium für Infrastruktur und nachhaltige Mobilität (Mims) hat im Rahmen des Staatlichen Wiederaufbauplans wichtige Investitionen für die sanfte Mobilität vorgesehen: 200 Millionen Euro sind für den Bau von städtischen Radwegen und 400 Millionen Eurofür den Bau von touristischen Radwegen vorgesehen.

Das Bedürfnis nach nachhaltiger Mobilität wächst weiter: Der erste Isnart-Legambiente-Bericht über den Fahrradtourismus bestätigt, dass die „grüne“ Seele der Italiener zumindest seit einigen Jahren aufgeschlossener ist, mit einem offensichtlichen Aufschwung während der durch das Coronavirus verursachten Reisebeschränkungen.

Eine Notwendigkeit, die scheinbar in den Staatlichen Wiederaufbauplan (PNRR) aufgenommen wurde, der 600 Millionen Euro für die Instandhaltung und den Ausbau von Radwegen und touristischen Radwegen in Italien bereitstellt.

600 Millionen Euro aus dem Staatlichen Wiederaufbauplan (PNRR) für städtische und touristische Radwege - 1

Dies ist eine Initiative, die wir besonders begrüßen, da wir schon immer eine Vorreiterrolle im Bereich des Radfahrens gespielt haben; denn unsere Produkte zielen darauf ab, Rad- und Fußwege zu verbessern und mehr Sicherheit für Radfahrer zu gewährleisten.

Wir sind der Ansicht, dass diese Bereitstellung von Mitteln eine hervorragende strategische Entscheidung ist, und zwar sowohl für die wirtschaftliche Entwicklung der Fahrradwelt, die Förderung des nachhaltigen Tourismussektors und der damit verbundenen Aktivitäten als auch für die Lösung verschiedener Probleme wie Straßenverkehrssicherheit, Verkehrsstaus und Stadterneuerung. Aber sehen wir uns im Einzelnen an, was im PNNR vorgesehen ist.

Neue Radwege sollen Bahnhöfe mit Universitäten verbinden

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Der verabschiedete Verordnungsentwurf legt fest, wie die 150 Millionen Euro, die für die Stärkung des Radverkehrs vorgesehen sind, verwendet werden sollen.

Dieser Betrag kommt zu den 50 Millionen Euro hinzu, die für bereits laufende Projekte bereitgestellt wurden.

Die Mittel, von denen 50 % für den Süden Italiens bestimmt sind, gehen an 45 Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern und an Universitäten mit mehr als 5.000 eingeschriebenen Studenten.

Es sollen mindestens 565 zusätzliche Kilometer an städtischen und großstädtischen Radwegen angelegt werden, um Bahnhöfe mit Universitäten zu verbinden.

Die Gemeinden haben die Aufgabe, bis zum 31. Dezember 2023 mindestens 200 zusätzliche Kilometer Radwege und bis zum 30. Juni 2026 weitere 365 Kilometer zu schaffen, sonst verfallen die Fördermittel.

Entwicklung von touristischen Radwegen

Das Dekret desitalienischen Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung (MiSE), das im Einvernehmen mit den italienischen Ministern für Kultur und für Tourismus erlassen wurde, stellt den Regionen und der autonomen Provinz Trient für die Jahre 2021 bis 2026 400 Millionen Euro zur Verfügung, davon 150 Millionen Euro aus staatlichen Mitteln im Rahmen der geltenden Gesetzgebung und 250 Millionen Euro aus europäischen Mitteln.

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Die Mittel, die auch in diesem Fall zu 50 % den Gebieten Süditaliens zugeteilt werden, sind für den Bau von 1.235 zusätzlichen Kilometern touristischer Radwege innerhalb Juni 2026 bestimmt.