Auf einem ersten Abschnitt des Rad- und Fußweges von Novellara (RE) zum Ortsteil San Giovanni wurde der Cortenstahlzaun Modell Cadore H3C-3 installiert, um Radfahrern und Fußgängern die notwendige Sicherheit zu garantieren. Wir baten Ingenieur Cristian Paglia, der die Baustelle verfolgte, um weitere Informationen.
Auf einem Abschnitt des Rad- und Fußweges, der Novellara (RE) mit dem Ortsteil San Giovanni verbindet, wurden etwa 500 Meter Zaun ganz aus Cortenstahl Modell Cadore H3C-3 installiert. Dabei handelt es sich um eine 2,5 Meter breite, asphaltierte Strecke, die auf dem freien Land am Be- und Entwässerungskanal „Cavo Linarola“ entlang verläuft.
Herr Ingenieur Paglia, können Sie die Art der durchgeführten Arbeiten etwas ausführlicher beschreiben?
In diesem Gebiet verlaufen nebeneinander die Bahnlinie, der Kanal Cavo Linarola und der Rad- und Fußweg: der Cavo Linarola liegt also in der Mitte.
Der Teil, an dem wir den Zaun installiert haben, befindet sich neben dem bestehenden Hochwasserrückhaltebecken, das einer neuen Urbanisation dienen soll: Er ist etwa 250 Meter lang, also insgesamt etwa 500 Meter Zaun, da wir ihn auf beiden Seiten eingerichtet haben.
Wenn der Rad- und Fußweg nämlich neben dem Hochwasserrückhaltebecken verläuft, verläuft er über der Böschung des Beckens: Er befindet sich in einer höheren Position und folglich gibt es sowohl rechts als auch links einen Hang.

Haben Sie die Arbeiten vor Ort verfolgt, wie verlief die Installation?
In diesem Zusammenhang möchte ich etwas klarstellen. Ich unterstehe dem Amt für öffentliche Arbeiten der Stadtverwaltung von Novellara und befasse mich mit der Planung und Überwachung der Arbeiten, aber bei dieser speziellen Baustelle hatte ich eine Hochüberwachungsfunktion, da das Projekt von der Architektin Francesca Guatteri vom Technischen Büro der Provinz Reggio Emilia gemäß einer zwischen der Provinz und der Gemeinde getroffenen Vereinbarung entwickelt worden war; auch die Bauleitung lag bei der Provinz.

Ich verfolgte die Arbeiten als Vertreter der Liegenschaft, d.h. der Gemeinde: Man kann sagen, dass ich auf der Baustelle der operative Arm der einzigen Person, die für das Verfahren verantwortlich ist (im Akronym heißt sie R.U.P.) war, und zwar war mein Verantwortlicher Herr Dr. Marco Cantarelli.
Die Installation verlief reibungslos und termingerecht.
Der Zaun wurde mit einer Basishalterung und Dübeln auf dem bewehrten Estrich des Rad- und Fußweges befestigt.
Da wir wussten, dass wir diese Art von Eingriff vornehmen mussten, haben wir es vermieden, die Bordsteinkante zu setzen, indem wir die Basis des Radweges etwas verbreitert haben – von 2,50 auf 2,70 Meter -, um einen gewissen Spielraum beim Dübeln des Pfostens zu haben (der bereits mit einem an die Basis geschweißten und mit Löchern versehenen Bügel ausgestattet ist) und so die Breite des Radweges nicht zu sehr zu opfern.
Das einzige Problem hängt mit dem Installationskontext zusammen und ist vom Zaun unabhängig. Manchmal störten die Sockel der Beleuchtungsmasten bei der Befestigung der Pfosten, so dass wir die Position letzterer ändern mussten, indem wir sie etwas weiter nach vorne oder hinten versetzten, um die richtige Stelle zum Dübeln zu finden.
Welche Beurteilungen haben Ihnen nahegelegt, sich für Cortenstahl und nicht für traditionelles Holz zu entscheiden?
Wir haben es nicht direkt selbst gewählt. Es wurde eine Ausschreibung durchgeführt, die zum wirtschaftlich vorteilhaftesten Vorschlag führte: Eines der Kriterien des technischen Angebots war ein verbesserter Zaun im Vergleich zum Projektzaun, der aus Kastanienholzpfählen bestand.
Das gewinnende Unternehmen schlug den Cortenstahlzaun vor, der von der Ausschreibungskommission als eine Qualitätswahl angesehen wurde, zumal er keine Wartung erforderte: Wir können Cortenstahl fast als ewig betrachten.

Ich kannte Cortenstahl bereits und halte ihn für ein hervorragendes Material: Auch unter dem ästhetischen Gesichtspunkt sieht der Zaun sehr gut aus. Holz ist ein großartiges Material, aber es hängt immer davon ab, wie es verwendet wird.
Um ehrlich zu sein, ich möchte keine Holzzäune mehr sehen: Es lohnt sich nicht. Holz bedarf einer entsprechenden Pflege, und wenn es sie nicht erhält, verfällt es schnell: Seine Haltbarkeit ist nicht annähernd mit der von Cortenstahl zu vergleichen. Cortenstahl passt außerdem gut in natürliche Umgebungen, insbesondere nachdem er seine schützende Patina gebildet hat.
Haben Sie Rückmeldungen von Nutzern des Rad- und Fußweges erhalten?
Sowohl die Provinz als auch die Stadtverwaltung sind mit dem Endergebnis sehr zufrieden. Wir haben kein Feedback von den Bürgern erhalten, was bedeutet, dass die Arbeit gut aufgenommen wurde. Wenn eine Sache schief geht, gibt es jede Menge negative Kommentare. Wenn alles gut läuft, sagt keiner etwas. Also keine Komplimente, aber auch keine Beschwerden, und das ist gut so.